Pharn findet das hellblaue Buch unter einer losen Bodenplatte der Bibliothek von Araxiontis. Er nimmt es an sich und trägt es in Leinen gewickelt bei sich. Was er darin erkennt, wird ihm zur Hoffnung und zur Last: Er sieht mehr als seine Freunde, aber nicht genug, um ihnen einen sicheren Weg zu versprechen.
- Die Vergangenheit: Bebilderte Seiten zeigen die Wahl der Begleiter. Vier kleine Tiere erscheinen im großen Korb; später trennen sich die Wege ihrer Wächter.
- Die leeren Seiten: Pharn deutet das unbeschriebene Weiß als Gegenwart. Der Augenblick, in dem er liest, ist noch nicht abgeschlossen.
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- Die kommenden Bilder: Er erkennt einen Magier, eine Fremde, die Reise im Teleporter, Thamayas Verletzung und Adrials Hilfe. Andere Bilder zeigen tote Freunde. Sie sind der Anlass seiner Entscheidungen, kein Beweis, dass er jede Zukunft versteht.
- Das Schloss in Scots: Zwei kräftige Männer und eine rothaarige Frau weisen ihn auf die drei Geschwister. Der Schlüssel liegt nicht in Iona allein.
Die ergänzende Überlieferung schreibt Isia die ersten Seiten zu und nennt Megan als letzte Hüterin vor Pharn. Ihr zufolge sehen nur Wächter die Bilder, und jeder erkennt vor allem, was mit seinem eigenen Weg verbunden ist. Nach dem Tod eines Wächters soll eine Seite aus seinen letzten Erinnerungen hinzukommen.
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In Naxar gibt Pharn das Buch Edix in die Hand. Edix trägt es aus der zerfallenden Festung. Pharns Tod beendet die Verantwortung für sein Wissen nicht.
Die Bilder zeigen mögliche Zukünfte, keinen einzigen festgeschriebenen Verlauf. Ansgars Überleben widerlegt Pharns Gewissheit noch vor dessen letztem Kampf. Das Buch nimmt seinen Lesern keine Entscheidung ab.
Aus dem Begleitbuch „Das Buch der Wächter“. Ergänzende Legenden und Deutungen sind im Text als solche gekennzeichnet.
