Ein hellgrüner Bannkreis schützt Megans Zimmer und gibt Iona den Weg frei. Wo sie ein Bett erwarten könnte, liegen Blumen; dahinter wächst ein Garten aus weißen Rosenhecken. Das Labyrinth umschließt einen milchigen See mit fremdartigen Pflanzen, tröstlich still und nicht überall so flach, wie es scheint.
Megan schuf diesen Garten für ihre eigene Ruhe. Er verbindet Ionas Erinnerung an die verehrte Mutter mit der Vorstellung einer Frau, die allein sein wollte und Fragen nachging. Im Wasser liegt außerdem ein verborgener Zugang nach Parn. Dieser See ist nicht mit dem großen Nebelsee in Schottland gleichzusetzen.
Aus dem Begleitbuch „Das Buch der Wächter“. Ergänzende Legenden und Deutungen sind im Text als solche gekennzeichnet.
