Macht nützt wenig, wenn ihr Träger den Weg, das Ziel oder den Preis eines Zaubers falsch versteht. Gerade die Reise nach Naxar zeigt, wie verschieden Zugänge sein können, die von außen alle wie ein Tor erscheinen.
- Zeit: Hinter dem Nebel entspricht ein erlebter Tag ungefähr einem Monat in der Menschenwelt. Die zurückgelassenen Menschen warten länger, als der Reisende fühlt.
- Der steinerne Teleporter: Mindestens vier Wächter vereinen ihre Macht; Energiesteine speisen das Gerät. Die Verbindung verlangt tiefes Vertrauen und kann tödlich scheitern. Diese Bedingung gilt für dieses Verfahren, nicht für jeden magischen Ortswechsel.
- Schutz für Sterbliche: Wächter können einen Teil ihrer Magie weitergeben. In Naxar schützt die geliehene Kraft die Menschen nur für ein bis zwei Stunden; sie ist kein dauerhafter Schutz gegen jede Gefahr.
- Die Tore: Die Hauptstadt hat vier Stadttore. Davon zu unterscheiden sind die versiegelten Zugänge zu Scots, Walesic, Engola und Iraja. Die ergänzende Überlieferung verortet den Zugang nach Iraja hinter einem Wasserfall am Klippentor des zweiten Waldes.
Spoiler · Wichtige Handlung enthüllen
- Naxar: Das Eingangstor unter Stonhangis verlangt den Schlüssel und die Macht von vier Wächtern. Die spätere Schwelle der Festung reagiert auf die drei Geschwister. Auf der Flucht kehren die Gefährten durch das Eingangstor zurück; erst danach schließt es sich.
- Die Schattenwelt: Zarocks Reich besitzt ein anderes Siegel. Sein Fortbestehen im späteren Frieden widerspricht dem geschlossenen Zugang nach Naxar nicht. Die Überlieferung verbindet es mit der Macht der Hohen Herrin und dem Opfer von Megans Großvater; eine vollständige Anleitung zu seiner Öffnung gibt der Roman nicht preis.
- Die gemeinsame Pflicht: In den Städten bekämpfen Jäger einander nicht. Streit, Kränkung und Misstrauen entbinden keinen Wächter davon, die anderen zu schützen.
Aus dem Begleitbuch „Das Buch der Wächter“. Ergänzende Legenden und Deutungen sind im Text als solche gekennzeichnet.
